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Haus der Natur

Wechselausstellung.

Im Wechselausstellungsraum sind abwechselnd Ausstellungen lokaler Künstlerinnen und Künstler mit Naturbezug sowie inhaltliche Ausstellungen zu den Themenbereichen Wald und Nachhaltigkeit zu sehen.

„... und wenn der Wolf kommt. Alte Mythen und Erfahrungen“

Bis Sonntag, 29. März 2020

Kaum ein Tier löst beim Menschen gleichermaßen Faszination und Angst aus wie der Wolf. Es steht für das Böse, Grausame, Unheimliche und Unberechenbare und ist – auch durch unsere Sprache – tief in unserem Bewusstsein verankert. Nachdem der Wolf in Deutschland lange als ausgerottet galt, wurden in den vergangenen Jahren immer wieder Tiere gesichtet. Doch die Vorstellung einer möglichen Rückkehr des Wolfes löst bei vielen Menschen ein diffuses Unbehagen aus. Die neue Wechselausstellung im Haus der Natur „…und wenn der Wolf kommt? Alte Mythen und neue Erfahrungen“ widmet sich dem mythenumwobenen Raubtier und will aufklären und über die faszinierenden Tiere informieren.

Die Ausstellung ist gegliedert in die Aspekte „Die Beziehung zwischen Wolf und Mensch – von der Frühzeit bis heute“, „Biologie und Lebensweise von Wölfen“ sowie den Themenblock „Wo kommen Wölfe vor und was wissen wir über sie?“ (Monitoring und Management). Dabei schauen die Besucherinnen und Besucher hinter den Mythos und erfahren Spannendes über die Graupelze.

Wochenmenü des Canis lupus, Wolfsgeheul und Trittspuren

Eine Landkarte zeigt Wolfsnachweise im Bonner Raum. Neben zahlreichen Infotafeln und Vitrinen können die Besucherinnen und Besucher beispielsweise auch ein „Wochenmenü des Canis lupus“ auf einem gedeckten Tisch erforschen. An manchen Tagen bleibt der Teller leer, an anderen gibt es ein Festmahl – je nach Jagderfolg der Tiere. Beobachtungen haben gezeigt, dass die bevorzugten Beutetiere der Wölfe in Mitteleuropa Rehe und Wildschweine sind.

An einer Audio-Station können die Gäste hören, wie das Wolfsgeheul eines einzelnen Wolfs in der Nacht klingt, oder in einem Kasten mit kinetischem Sand selbst Trittsiegel des Wolfes und anderer Waldbewohner in den Sand drücken. Ein Bereich der Ausstellung ist dem Thema „Schäferei“ gewidmet. Denn von mutmaßlich Wölfen gerissenen Tiere sorgen mit dafür, dass das Image des „Isegrims“ nicht immer so positiv ist.

Während der Wechselausstellung können Kindergartengruppen sowie Schulklassen an kostenlosen Führungen teilnehmen. Weitere Informationen sowie Anmeldung unter  haus-der-naturbonnde sowie Telefon 0228 7787722. Zudem sind an der Information des Hauses der Natur Aufgabenblätter für eine "Wolfs-Rallye" erhältlich. 

 

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Bildnachweise

  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn
  • Giacomo Zucca/Bundesstadt Bonn

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